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Nur fliegen ist schöner …

Ich gebe zu - in Zeiten des bewussten Umganges mit dem CO2-Ausstoß, ist es eigentlich ein Frevel privat zu fliegen. Dazu kommt die Ausweitung des Flughafens in Oberpfaffenhofen hier in der Nähe, der von den Anwohnern und dem Rest des Fünfseenlandes aufs massivste negiert wird und - zu Recht! Wir brauchen nicht noch mehr Flugverkehr über dem Fünfseenland und wollen die Ruhe und Schönheit der Landschaft und Lanschaftsschutzgebiete nicht verschlechtern, sondern verbessern.

Trotzdem war es so unglaublich schön mit einer alten fast museumreifen kleinen Flugmaschine über das wunderbare Voralpenland zu fliegen! Unglaublich schön! Was ein Glück, hier zu leben! Noch Tage später trage ich die Bilder die ich wären des Fluges in mich aufgsogen habe in mir!

 Danke für den Ausflug, Tommy!

12. Februar 2008
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Schlittenhunde

Es ist einer der wenigen Schneetage in diesem Winter. Der weiße Landrover taucht über die kleine Hügelkuppe auf und rüttelt sich den Feldweg entlang. Im Vorbeifahren streckt sich eine Hundeschnauze zum Fenster heraus. Der Jeep parkt und der Fahrer steigt aus - hinter ihm springen nach und nach vier Hunde aus dem Auto.

Es ist Tommy Beier mit seinem Alaskan Malamut Rudel. Sofort ist die Dynamik auffallend, wie sie nur in zusammenlebenden Rudeln entsteht: die stillschweigende Aufgabenverteilung, jeder weiß, wo sein Platz ist im Gefüge. Auch Tommy Beier hat eine klare Rolle: er ist dafür zuständig das Rudel in der vom Menschen dominierten und orientierten Welt zu schützen und schafft so den äußeren Rahmen für das Leben dieses aussergewöhnliche Quartetts in unseren Breitengraden.

Ein paar Monate zuvor hatten wir uns bei einem Spaziergang kennengelernt. Gleich hatte ich das Gefühl, hier einem aussergewöhnlichen Menschen und seinen Tieren zu begegnen: Ich wollte unbedingt ihn, seine Hunde und seine Geschichte kennenlernen und photographieren. Wir hatten uns deshalb verabredet, uns - sobald es richtig schneien würde - im Schnee treffen: passend für ein Rudel Alaskan Malamut.

“Ich lasse Aisha ihren Platz als Rudelführer - da mische ich mich nicht ein. Meine Aufgabe im Rudel ist es, ihnen ein Leben in einer vom  Menschen geprägten Welt zu ermöglichen, gleichzeitig aber noch Hunde in ihrer originären Natur zu bleiben und dabei trotzdem die Grenzen zu respektieren.”

Malamut Huskies sind eine der ältesten Hunderassen der Arktis. Seit über 2000 Jahren ziehen diese Hunde Güter und Schlitten der Menschen und sind von ihrer Abstammung und Bestimmung her eher wilder Natur. Begleiten die Menschen, aber bleiben trotzdem auf ihre Art immer Wildtiere. Sie sind Rudelhunde, die nicht gerne alleine bleiben und brauchen wegen ihrer Unabhängigkeit und Präsenz eine “feste Hand”.  Auszeichnend für diese Rasse ist ihr starken eigener Wille und ihre Individualität: Sie stehen von ihrem Charakter her, noch immer zwischen Wolf und Hund und das macht ihre Besonderheit aus, ihre Faszination.

Textauszug aus “Tommy Baier und die Malamut Huskies” (Arbeitstitel); Autor: Anna Fiore.

Photos und Text sind noch unveröffentlicht.

16. Januar 2008
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Plätzchen backen

Trotz des Novemberwetters draussen, sind wir nun tatsächlich schon ganz kurz vor Weihnachten und damit es auch weihnachtlich wird, dürfen selbtgebackene Plätzchen nicht fehlen.

Aber woher nur die Zeit nehmen?

Ganz einfach: Man setze sich einen festen Tag im Dezember fürs Backen im Terminkalender schon im Herbst und tue so als sei das ein genauso wichtiger Termin wie alle anderen! Am besten bäckt man zu zweit, das macht weitaus mehr Spaß und bringt auch mehr Plätzchen …

Zwei Tage Zeit haben wir investiert um Erwachsenen- und Kinderaugen und -münder zufrieden glänzen zu lassen. Eine Art “Backwahn” - aber es hat sehr viel Spaß gemacht und für das nöchste Jahr sind wir bereits am weiteren Verfeinern und Nachbearbeiten der Rezepte …

Aber nun viel spaß beim Kucken auf:

Vanillekipferl, Nußmakronen, Schoko-Baci´s, Orangenschnitten, Schmetterlingsplätzchen und mehr …

11. Dezember 2007
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Anish Kapoor - Haus der Kunst

Der indische Künstler Anish Kapoor erzeugt mit seinen - oft monumentalen - Objekten einen direkten Weg zur sinnlichen, körperlichen Wahrnehmung: das Spektrum der ausgestellten Arbeiten (von 1970 bis heute) reicht von sanftem leisen bis zu laut rufendem. Absolut sehenswert!

Die Ausstellung läuft noch bis 20. Januar 2008 im Haus der Kunst.

Danke Anish Kapoor!

27. November 2007