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Schlittenhunde

Es ist einer der wenigen Schneetage in diesem Winter. Der weiße Landrover taucht über die kleine Hügelkuppe auf und rüttelt sich den Feldweg entlang. Im Vorbeifahren streckt sich eine Hundeschnauze zum Fenster heraus. Der Jeep parkt und der Fahrer steigt aus - hinter ihm springen nach und nach vier Hunde aus dem Auto.

Es ist Tommy Beier mit seinem Alaskan Malamut Rudel. Sofort ist die Dynamik auffallend, wie sie nur in zusammenlebenden Rudeln entsteht: die stillschweigende Aufgabenverteilung, jeder weiß, wo sein Platz ist im Gefüge. Auch Tommy Beier hat eine klare Rolle: er ist dafür zuständig das Rudel in der vom Menschen dominierten und orientierten Welt zu schützen und schafft so den äußeren Rahmen für das Leben dieses aussergewöhnliche Quartetts in unseren Breitengraden.

Ein paar Monate zuvor hatten wir uns bei einem Spaziergang kennengelernt. Gleich hatte ich das Gefühl, hier einem aussergewöhnlichen Menschen und seinen Tieren zu begegnen: Ich wollte unbedingt ihn, seine Hunde und seine Geschichte kennenlernen und photographieren. Wir hatten uns deshalb verabredet, uns - sobald es richtig schneien würde - im Schnee treffen: passend für ein Rudel Alaskan Malamut.

“Ich lasse Aisha ihren Platz als Rudelführer - da mische ich mich nicht ein. Meine Aufgabe im Rudel ist es, ihnen ein Leben in einer vom  Menschen geprägten Welt zu ermöglichen, gleichzeitig aber noch Hunde in ihrer originären Natur zu bleiben und dabei trotzdem die Grenzen zu respektieren.”

Malamut Huskies sind eine der ältesten Hunderassen der Arktis. Seit über 2000 Jahren ziehen diese Hunde Güter und Schlitten der Menschen und sind von ihrer Abstammung und Bestimmung her eher wilder Natur. Begleiten die Menschen, aber bleiben trotzdem auf ihre Art immer Wildtiere. Sie sind Rudelhunde, die nicht gerne alleine bleiben und brauchen wegen ihrer Unabhängigkeit und Präsenz eine “feste Hand”.  Auszeichnend für diese Rasse ist ihr starken eigener Wille und ihre Individualität: Sie stehen von ihrem Charakter her, noch immer zwischen Wolf und Hund und das macht ihre Besonderheit aus, ihre Faszination.

Textauszug aus “Tommy Baier und die Malamut Huskies” (Arbeitstitel); Autor: Anna Fiore.

Photos und Text sind noch unveröffentlicht.

16. Januar 2008
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Mechthild Ehmann - Bildhauerin

An dieser Stelle möchte ich die neue Webseite mit dazugehörendem Blog der Bildhauerin Mechthild Ehmann vorstellen, die ich dieser Tage ins Netz gestellt habe und deren künstlerische Arbeit ich sehr schätze.

www.mechthildehmann.de

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Aktuelle Ausstellung in München:

“Vitamorphose” 

Im Rahmen der Veranstaltung mit dem Titel “Noch mal Leben vor dem Tod“  (Photographien und Geschichten vom Lebensende von Walter Schels und Beate Lakotta) werden Skulpturen von Mechthild Ehmann in der Dreifaltigkeitskirche in München-Zentrum gezeigt: Die Dreifaltigkeitskirche lädt den Besucher der Ausstellung ein, seine Empfindungen, seine Gedanken, seine Ängste und alles, was durch den Besuch der Ausstellung in Bewegung kommt, in einen neuen Zusammenhang zu setzen.

Eine kreuzförmig angelegte Installation von Skulpturen aus Marmor vergegenwärtigt die seelische Bewegung der Erfahrung in der eigenen Lebensgeschichte, konzentriert sie und führt sie weiter zur Erfahrung des Durchdringens und der Gleichzeitigkeit von Leben und Tod, des Stirb und Werde.

Ort: Dreifaltigkeitskirche, Nähe Lenbachplatz, München

Zeit: 19. Oktober bis 07. Dezember 2007

Mehr dazu unter „Noch mal Leben München“

29. Oktober 2007
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Karussell fahren

Um ein wenig von dem wunderbaren Herbstwetter in Erinnerung zu behalten, hole ich die Bilder vom Kettenkarussell hervor, die auf dem Oktoberfest dies Jahr entstanden sind.

Riesenrad und Kettenkarussell sind die einzigenDinge, die ich persönlich an Geschwindigkeit und Höhe auf der Wies´n aushalte. Alles andere ist mir zu schnell, zu laut. Aber da bin ich wohl einfach etwas altmodisch.

Ich erinnere mich gut: als Kind habe ich es geliebt im Kettenkarussell zu fliegen!

24. Oktober 2007
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Wies´n 2007 - Teil 2

Der Artikel in der Süddeutschen Zeitung über die Mittagswies´n hat sich bestätigt:

Bereits um 14:30 Uhr an einem Wochentag war der Bär los auf dem Oktoberfest. Die Zelte gefüllt, die Stimmung gut und eine Luft wie in den tropischen Klimazonen des Botanischen Gartens; die Fahrgeschäfte voll besetzt und die ersten Bierseeligen bereits unterwegs. Das Wetter hätte noch einen blaueren bayerischen Himmel bieten können (wir sind´s ja hier g´wöhnt) , aber es war trocken und lau und die Menschen gut gelaunt.

6. Oktober 2007