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Wunder(n)

Es sind die kleinen Dinge, die einen oft zum Lächeln bringen und die einen so wunderbar wieder zum Kind werden lassen:

Man betritt einen Raum und an der Wand zeichnet sich ein merkwürdiges Muster ab. Mit einer kindlichen Neugier begibt man sich auf die Suche nach der Ursache und sucht und sucht … Und dann findet man durch Zufall die Lösung:

Es ist die Sonne, die sich auf dem Metall eines Schöpflöffels bricht.

So etwas bringt mich zum Lächeln.

3. November 2009
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Gartenfreuden 2

Auch wenn es nicht so aussieht ist wieder einges passiert in der Zwischenzeit vor unserem Haus im Garten:

Mehrere Kubik steiniger Erde zum Teil noch mit altem Bauschutt wurden aus dem Garten und guter Humus in den Garten auf die Pflanzflächen geschippt und gekarrt.

Der hintere Zaun wurde aufgestellt – nun fehlt nur noch ein kleines Stück Zaun. Ausserdem habe ich hinterm Haus “gekiest” als Vorbereitung für die Holzterasse, die dort entstehen wird, allerdings diese wohl erst im nächsten Jahr … *seufz*

Die Pflanzen in Ihren “Wartetrögen” treiben bereits kräftig aus und müssen nun schnellstmöglich in die Erde. Deswegen ist morgen auch Pflanztag, auch wenn das Gepflasterte noch nicht verfugt ist, aber vielleicht findet sich ja noch jemand auf die Schnelle für morgen …

Zumindest ist der Humus da und langsam beginnt in meinem Kopf der Pflanzplan im Detail zu “wachsen”.

Fortsetzung folgt!

26. April 2009
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Gartenfreuden I

Ein chinesisches Sprichwort besagt: “Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.”

Dies trifft so gut mein Verständnis dafür: Wer einen Garten, eine Terasse oder einen Balkon hat, sollte diese(n) genauso sorgsam einrichten, wie das eigene Haus oder die Wohnung, ist es doch der erweiterte Wohnraum und der “Raum”, der einen an das Kommen und Gehen der Jahreszeiten oder im Sinne des Zen – an das Kommen und Vergehen erinnert. Für mich sind die Facetten der Natur und eines Gartens oder Balkons gleichwertig in deren “Wichtigkeit”, wie die einer Wohnung oder eines Hauses, denn  meine Erfahrung ist,  dass alles in Beziehung zueinander steht und man wohnt ja auch überall. Und hier findet sich die Paralelle zur japanischen und chinesischen Gartenkultur – der Garten als “Raum”.

Und einen “garten” kann man auf dem kleinsten Balkon haben …

Unser privater Garten ist ein klein wenig größer als ein Balkon, aber doch nicht groß genug, um darin Federball zu spielen oder etwas wie eine Wiese zu kultivieren (zumindest nicht wenn man zwei Hunde hat). Also bekommt der Garten eine andere “Aufgabe” – eine vergrößerte Terasse mit verschiedenen “Räumen”. Mit viel Kies. Eine Art modernem Cottagegarten mit vielen Gräsern.

Und je kleiner der Garten desto durchdachter muß die Gestaltung sein – um ein wenig Größe zu vermitteln. Genauso wie in einer kleinen Wohnung.

Unser neuer Garten war bei Einzug besetzt durch einen zentralen hochgewachsenen schlanken Kirschbaum, der seine Wurzeln unter den Fußweg schob und den gesamten “oberen” Gartenbereich beherrschte – begleitet von einem unglücklichen Flieder und zwei dürren Fichten. Das alles haben wir herausgenommen und bei “Null” begonnen, um dem Garten einen eigenen Charakter zu geben. Eine kleine aber wichtige Besonderheit: der Garten hat fast nur leicht abschüssiges Gelände, welches kleine Terassierungen braucht.

Wir haben nun im hinteren Bereich des Gartens angefangen umzubauen, in dessen Zentrum sich eine nostalgische Regenwasserpumpe befindet, die bisher beziehungslos mitten in einer Wiese stand und von wahllos angeordneten Büschen umgeben war. Die Büsche haben wir herausgenommen und auch hier bei “null” begonnen.

Wie immer sagen Bilder mehr als viele Worte und hiermit ein Hoch auf die fleißigen Gartenbauer, die meine Planung wunderbar umgesetzt haben.

Nun fehlen noch die Aufbauten und die Bepflanzung und deswegen gibt es bald hier eine Fortsetzung …

19. April 2009
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Winterwelt 1

Die meisten Menschen empfinden den Sommer als ihre liebste Jahreszeit. Wenn alles blüht und die Sonne in ihrer ganzen Kraft steht.

Haben Sie eine liebste Jahreszeit?

Mir geht es so, dass ich jede Zeit des Jahres mag. Ok gut – vom ästhetischen Aspekt her: vielleicht nicht jene unangenehmenen Tage der Übergangszeiten, wenn alles im Schlamm erstickt und es nur noch grau und trüb ist und das Licht für alles fehlt. Ja gut, da gibt es Besseres.

Aber der Winter und sein Winterlicht ist so wunderbar. Besonders jetzt in diesen so schönen Januartagen betört das Licht in seiner Klarheit durch die kühle so sehr durchsichtige  Luft. Der Wald ohne Blätter hat sein Eigenleben: von sanft umspielt mit Rauhreif, bis mystisch dunkel im Gegenlicht.

Wunderbare Winterwelt!

13. Januar 2009