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Ostern und das Osterei

Osterei und Osterhase haben sich als symbolische Speisen des heidnischen Frühlingsfestes, in der sie meist Symbole der Fruchtbarkeit darstellten, bis heute erhalten. Dabei ist das Färben von Eiern zu Ostern eine weitverbreitete christliche Tradition, die von Armenien über Russland, Griechenland, den Mittelmeerraum bis hin nach Mitteleuropa bekannt ist. In zahlreichen Spielen für Kinder sind die bunt gefärbten Ostereier begehrte Gewinne.
Für Deutschland werden gefärbte Eier erstmals im frühen 13. Jahrhundert erwähnt. 1553 wird von roten Eiern bei der österlichen Speisenweihe berichtet. Die Bezeichnung Osterei tauchte erstmalig 1615 in Straßburg auf. 1617 spricht E. Puteanus in seinem Werk Ovi Euconium von beschrifteten, bemalten und geätzten Ostereiern, desgleichen S. Frank 1682 in der Schrift Satyrae, in der auch das Verstecken der Ostereier erwähnt wird.
(Textquelle: Wikipedia mit herzlichem dank!)

Wie auch immer Sie es feiern oder nicht feiern, mit oder ohne bemalte Ostereier: ich wünsche eine wunderbare Osterzeit!

22. März 2008
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Plätzchen backen

Trotz des Novemberwetters draussen, sind wir nun tatsächlich schon ganz kurz vor Weihnachten und damit es auch weihnachtlich wird, dürfen selbtgebackene Plätzchen nicht fehlen.

Aber woher nur die Zeit nehmen?

Ganz einfach: Man setze sich einen festen Tag im Dezember fürs Backen im Terminkalender schon im Herbst und tue so als sei das ein genauso wichtiger Termin wie alle anderen! Am besten bäckt man zu zweit, das macht weitaus mehr Spaß und bringt auch mehr Plätzchen …

Zwei Tage Zeit haben wir investiert um Erwachsenen- und Kinderaugen und -münder zufrieden glänzen zu lassen. Eine Art “Backwahn” - aber es hat sehr viel Spaß gemacht und für das nöchste Jahr sind wir bereits am weiteren Verfeinern und Nachbearbeiten der Rezepte …

Aber nun viel spaß beim Kucken auf:

Vanillekipferl, Nußmakronen, Schoko-Baci´s, Orangenschnitten, Schmetterlingsplätzchen und mehr …

11. Dezember 2007
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Fußball und die Squadra Azzurra

Ich gehöre zu den Menschen, die eigentlich Fußball immer für eine eher fragwürdige Sache hielten: Was soll daran toll sein, wenn 10 Männer einem Ball hinterher rennen, ein 11ter ein Tor bewacht und eine gleich große Gruppe, mit einem weiteren Mann der ein Tor bewacht, genau das Gleiche tut… Und eben dieses Spiel solle Nationen bewegen? Feinde versöhnen? Sich über politische Gegensätze hinwegsetzen? Kaum zu glauben.

Und dann zog ich nach Italien.

Tja, was soll ich sagen: Italien hat aus mir eine Fußballguckerin gemacht, die bei der WM fiebernd auf große Leinwände starrt. Die heißen italienischen Sommerabende, an denen es von der Wärme her keinen Unterschied machte, ob man drinnen oder draußen war und wo man sich traf unter Freunden, plaudern und fußballguckend, möchte ich nicht missen in meinem Leben und sie fehlen mir. Inzwischen weiß ich auch, dass Pelé kein brasilianischer Schlagersänger ist und Ronaldinho keine Figur aus dem neuesten Krieg der Sterne ist (auch wenn es hier Ähnlichkeiten gibt…).

In Italien ist jeder ein Fußballfan und hat einen bevorzugten Club. Hier stellt sich weniger die Frage nach der politischen Meinung, sondern vielmehr ob man zum Beispiel Milanista oder Interista ist. Das ist eine Frage der inneren Haltung, wenn nicht gar eine grundsätzliche Frage der Lebenseinstellung.

So ist in Italien der Fußball auch die weitaus wichtigste Sportart und die italienische Nationalmannschaft zählt zu einer der erfolgreichsten der Welt. Baggio, Maldini, Totti, di Bagio, Cannavaro, del Piero – um nur einige Spieler zu nennen, die uns durch die WM geläufig wurden.

Ihren Namen „Squadra Azzurra“ - Blaue Mannschaft - verdankt sie ihren blauen Trikots. Historisch geht dies auf die Nationalfarben des Königreichs Piemont-Savoyen zurück. Der Geschichte der ruhmreichen Squadra Azzurra kann man im „Museo del Calcio“ in Coverciano, nahe Florenz, huldigen: Rare Gegenstände, Originaltrikots,  Fotografien und Filmausschnitte zeugen von der über hundertjährigen Geschichte des Verbands. Weitere Informationen dazu: http://www.museodelcalcio.it  (derzeit nur in italienischer Sprache, aber trotzdem lohnenswert).

Beigefügte Bilder sind meine Impressionen eines Nachmittags auf einem Fußballfeld …

Viel Spaß damit!

2. Juni 2007
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Der Drachenbaum zu Erling

In uralten Zeiten soll es auf Erling bei Andechs noch einen Drachen gegeben haben, der die Menschen in Angst und Schrecken versetzte. Ein letztes Zeugnis von diesem Untier ist der Drachenbaum, den man etwas ausserhalb von Erling finden kann und der eindeutig die Existenz dieses Drachens belegt.

Denn wer, wenn nicht ein Drache, hinterläßt schon solche Spuren?

30. Mai 2007