Bild:
Bild:aww_1_01Bild:aww_1_02Bild:aww_1_03Bild:aww_1_04Bild:aww_1_05Bild:aww_1_06Bild:aww_1_07Bild:aww_1_08Bild:aww_1_09Bild:aww_1_10Bild:aww_1_11Bild:aww_1_12Bild:aww_1_13Bild:aww_1_14Bild:aww_1_15Bild:aww_1_16Bild:aww_1_17Bild:aww_1_18Bild:aww_1_19Bild:aww_1_20Bild:aww_1_21Bild:aww_1_22Bild:aww_1_23Bild:aww_1_24Bild:aww_1_25

Ai WeiWei – Talk “so sorry”

Im Vorfeld der Eröffnung der Ausstellung “so sorry” des chinesischen Konzeptkünstlers Ai WeiWei gab es für die Mitglieder der Freunde des Haus der Kunst die Möglichkeit in einem sehr “privaten” Rahmen – es wurde vom Koch Ai WeiWei´s chinesisch gekocht – Fragen an den Künstler zu stellen. Anbei Impressionen vom diesem spannenden Vorpreview.

“Darum dreht sich doch die Freiheit: alles in Frage zu stellen.” Ai WeiWei

Ai WeiWei (*1957) gilt als der bedeutendste chinesische Künstler der Gegenwart. Für die Produktion seiner Kunstwerke eignet er sich häufig Objekte an wie z.b. chinesische Antiquitäten oder spirituelle Artefakte, um sie dann zu verändern. Ob er 500 Jahre alte Tempelbalken in hölzerne Landkarten verwandelt oder Urnen der Han-Dynastie auf Steinplatten zertrümmert – Ai WeiWei schafft neue Zusammenhänge und stellt in seinen Werken pointiert die Frage, wie Altes und Neues nebeneinander bestehen kann, wie die neue Qualität von Tradition aussehen könnte und wie sich China zu sich selbst verhält.

Ai WeiWei ist ein scharfer Kritiker der politischen Führung Chinas und fordert ein Ende der Zensur. Im August wurde er wegen seiner politischen Aktivitäten kurzzeitig festgenommen. Sein Blog im Internet wurde bereits mehrfach zensiert oder komplett geschlossen.

Auf Einladung des Haus der Kunst schreibt Ai WeiWei nun im Blog zur Ausstellung “so sorry” erstmals auch in englischer Sprache. (Textquelle: Haus der Kunst, München)

Zum Blog.

………


Ai WeiWei – “so sorry”

12. Oktober 2009 bis 17. Januar 2010

Haus der Kunst, München

5. Oktober 2009