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Portrait 2

Die Digitalisierung der Photographie ermöglicht, was die Maler früher bereits im entstehen eines gemalten Portraits taten:

eine gewisse Beschönigung des Portraitierten als erwünschtes Resultat.

Ich verzichte eigentlich gerne darauf und belasse die Menschen auf den Photos ohne beschönigende Nachbearbeitung, so wie sie tatsächlich sind.

Auf Wunsch oder aus der Situation heraus nutze ich aber natürlich auch eine digitale Nachbearbeitung im Sinne einer tatsächlichen Veränderung wie auf diesem Portrait, um die photographierte Person durch die Manipulation mittels Computer so zu verändern, dass der Mensch selbst, nur bei dem Wissen darum, wieder erkannt wird.

Hier war das Gewünschte das Coverbild eines Magazins, auf dem die photographierte Person nicht gleich wiedererkannt wird.

Mit bestem Dank für die gute Zusammenarbeit bei diesem Projekt an Mira Kunac, Make Up.

29. Januar 2009

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Winterwelt 2

Bevor nun alles wieder taut, stelle ich noch die Bilder ein, die vor ein paar Tagen bei einer eisigen Kälte am Ufer des Ammersees entstanden sind.

Wagemutige Eisstockschießer, leichtsinnige Eltern, eishockeybesessene Jungs, leicht unsichere Spaziergänger auf glattem Eis und ein fast einsamer Schlittschuhläufer im nahenden Abendlicht!

Wunderbare Winterwelt.

20. Januar 2009
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Portrait 1

Bei Einzelportraits setzte ich gerne die Menschen in Beziehung zu etwas, was Ihnen persönlich wichtig ist.

Oft ergeben sich die richtigen Momente beim photographieren, wie bei diesem Shooting: Aus dem Gespräch erfuhr ich über die Beziehung der zu Portraitierenden mit dem Klavier – seit Ihrer Kindheit eine große Sehnsucht. Also wurde das Klavier in das Motiv einbezogen, das dem Bild durch die graphischen Linien und die Patina einen perfekten Spannungsaufbau und Hintergrund gaben.

Ergebnis:

Die Präsenz einer aktiven selbstbewussten Frau.

19. Januar 2009

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Winterwelt 1

Die meisten Menschen empfinden den Sommer als ihre liebste Jahreszeit. Wenn alles blüht und die Sonne in ihrer ganzen Kraft steht.

Haben Sie eine liebste Jahreszeit?

Mir geht es so, dass ich jede Zeit des Jahres mag. Ok gut – vom ästhetischen Aspekt her: vielleicht nicht jene unangenehmenen Tage der Übergangszeiten, wenn alles im Schlamm erstickt und es nur noch grau und trüb ist und das Licht für alles fehlt. Ja gut, da gibt es Besseres.

Aber der Winter und sein Winterlicht ist so wunderbar. Besonders jetzt in diesen so schönen Januartagen betört das Licht in seiner Klarheit durch die kühle so sehr durchsichtige  Luft. Der Wald ohne Blätter hat sein Eigenleben: von sanft umspielt mit Rauhreif, bis mystisch dunkel im Gegenlicht.

Wunderbare Winterwelt!

13. Januar 2009