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Gregor Lersch - Portrait 3

“Die Pflanze steht im Zentrum seines Denkens. Sie ist für Gregor Lersch die „erste lebende Kraft“ auf der Welt. Nur wenn Pflanze, Tier und Mensch im Einklang miteinander stehen, hat alles seinen Fortbestand. Gregor Lersch beschäftigt sich mit der Pflanze in allen Bestandteilen und Phasen ihrer Existenz.

Der gärtnerische Ursprung seiner Familie ist die Wurzel seines Schaffens. Seit 140 Jahren und bereits in der fünften Generation widmet sich die Familie Lersch der Natur und ihrer Gestaltung.

Gregor Lersch hat bis heute in 32 Ländern der Welt gearbeitet und ist somit einer der wenigen Interpreten der Welt floraler Gestaltung mit einem solchen Verbreitungsgrad. Er ist mit seinem Werk in nahezu allen Erdteilen vertreten, um permanent Inhalte der floralen Kultur zu pflegen und diese interessierten Mitmenschen zu vermitteln.

Seminare,Workshops, Ausstellungen gehören ebenso zum Spektrum seiner Aktivitäten wie große Bühnenpräsentationen, Buchpublikationen und Presse-Medienarbeit.

Sein Leitgedanke ist es, Florales im Fluss des Zeitgeistes einzubinden, zu definieren und ständig in seinem Ausdruck zu erneuern und zu verändern…”

Text zitiert von Gregor Lersch´s Webseite. Mit freundlichem Dank.

Mehr dazu hier:

http://www.gregorlersch.de

8. Juni 2009
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Blumenwelt 1

In dieser Reihe stelle ich ganz besondere Blumenläden in Deutschland vor. Es sind immer besondere Läden, die sich durch Können, Kreativität, Auswahl und Anspruch aus der “Masse” abheben.

Himmel & Erde

Mario Mahlstedt ist der Florist, der diesen wunderbaren und charmanten kleinen Laden in Hamburg betreibt. Sein graphisches Auge, mit dem er immer auf der Suche nach Besonderem und Sinnlichem als Verbindung zwischen Floristik und Wohnen ist, macht es möglich kleiner und größere Schätze bei ihm zu finden.

Oft fährt er weite Strecken um wieder etwas Neues und Besonderes für den Laden zu finden.

Gekoppelt ist der Blumenladen mit einem kleinen Cafe, den Moritz Leonhardt betreibt.

So sitzt man inmitten von Blumen leicht erhöht über der Strasse und kann sich bei Kuchen und Cafe von der Dekoration inspirieren lassen. Eine sehr gekonnte Mischung, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Und wie immer gilt: Bilder sagen meist mehr als viele Worte.

Hier noch die Adresse zum mitschreiben:

Himmel & Erde - Floristik und Cafe am Hofweg

Hofweg 8 - 22085 Hamburg

http://www.himmelunderde-hamburg.de

3. Juni 2009
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Gartenfreuden 2

Auch wenn es nicht so aussieht ist wieder einges passiert in der Zwischenzeit vor unserem Haus im Garten:

Mehrere Kubik steiniger Erde zum Teil noch mit altem Bauschutt wurden aus dem Garten und guter Humus in den Garten auf die Pflanzflächen geschippt und gekarrt.

Der hintere Zaun wurde aufgestellt - nun fehlt nur noch ein kleines Stück Zaun. Ausserdem habe ich hinterm Haus “gekiest” als Vorbereitung für die Holzterasse, die dort entstehen wird, allerdings diese wohl erst im nächsten Jahr … *seufz*

Die Pflanzen in Ihren “Wartetrögen” treiben bereits kräftig aus und müssen nun schnellstmöglich in die Erde. Deswegen ist morgen auch Pflanztag, auch wenn das Gepflasterte noch nicht verfugt ist, aber vielleicht findet sich ja noch jemand auf die Schnelle für morgen …

Zumindest ist der Humus da und langsam beginnt in meinem Kopf der Pflanzplan im Detail zu “wachsen”.

Fortsetzung folgt!

26. April 2009
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Gartenfreuden I

Ein chinesisches Sprichwort besagt: “Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.”

Dies trifft so gut mein Verständnis dafür: Wer einen Garten, eine Terasse oder einen Balkon hat, sollte diese(n) genauso sorgsam einrichten, wie das eigene Haus oder die Wohnung, ist es doch der erweiterte Wohnraum und der “Raum”, der einen an das Kommen und Gehen der Jahreszeiten oder im Sinne des Zen - an das Kommen und Vergehen erinnert. Für mich sind die Facetten der Natur und eines Gartens oder Balkons gleichwertig in deren “Wichtigkeit”, wie die einer Wohnung oder eines Hauses, denn  meine Erfahrung ist,  dass alles in Beziehung zueinander steht und man wohnt ja auch überall. Und hier findet sich die Paralelle zur japanischen und chinesischen Gartenkultur - der Garten als “Raum”.

Und einen “garten” kann man auf dem kleinsten Balkon haben …

Unser privater Garten ist ein klein wenig größer als ein Balkon, aber doch nicht groß genug, um darin Federball zu spielen oder etwas wie eine Wiese zu kultivieren (zumindest nicht wenn man zwei Hunde hat). Also bekommt der Garten eine andere “Aufgabe” - eine vergrößerte Terasse mit verschiedenen “Räumen”. Mit viel Kies. Eine Art modernem Cottagegarten mit vielen Gräsern.

Und je kleiner der Garten desto durchdachter muß die Gestaltung sein - um ein wenig Größe zu vermitteln. Genauso wie in einer kleinen Wohnung.

Unser neuer Garten war bei Einzug besetzt durch einen zentralen hochgewachsenen schlanken Kirschbaum, der seine Wurzeln unter den Fußweg schob und den gesamten “oberen” Gartenbereich beherrschte - begleitet von einem unglücklichen Flieder und zwei dürren Fichten. Das alles haben wir herausgenommen und bei “Null” begonnen, um dem Garten einen eigenen Charakter zu geben. Eine kleine aber wichtige Besonderheit: der Garten hat fast nur leicht abschüssiges Gelände, welches kleine Terassierungen braucht.

Wir haben nun im hinteren Bereich des Gartens angefangen umzubauen, in dessen Zentrum sich eine nostalgische Regenwasserpumpe befindet, die bisher beziehungslos mitten in einer Wiese stand und von wahllos angeordneten Büschen umgeben war. Die Büsche haben wir herausgenommen und auch hier bei “null” begonnen.

Wie immer sagen Bilder mehr als viele Worte und hiermit ein Hoch auf die fleißigen Gartenbauer, die meine Planung wunderbar umgesetzt haben.

Nun fehlen noch die Aufbauten und die Bepflanzung und deswegen gibt es bald hier eine Fortsetzung …

19. April 2009